Arden & Voss Rechtsanwälte und Fachanwälte
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Widerruf auch von neuen Darlehensverträgen?

Der Widerruf von älteren Darlehensverträgen wurde von uns schon vorgestellt. Der Widerruf von neueren Verträgen galt als ausgeschlossen. Diese Ansicht muss aber nicht zutreffen:

 

Für Verträge, die ab dem 11. Juni 2010 bis zum Inkrafttreten der Wohnimmobilienkredit-Richtlinie am 21. März 2016 abgeschlossen wurden, gilt nach unserer Rechtsauffassung weiterhin ein „ewiges“ Widerrufsrecht. Voraussetzung dabei ist und bleibt weiterhin eine fehlerhafte Widerrufsbelehrung. Und genau eine solche findet sich in zahlreichen Darlehensverträgen aus dieser Zeit. Das haben inzwischen eine ganze Reihe von Landgerichten und Oberlandesgerichten festgestellt (z.B. OLG München, Urteil vom 21.05.2015 – 17 U 334/15; OLG Koblenz, Beschluss vom 15.10.2015 – 8 U 241/15; OLG Celle, Beschluss vom 02.12.2015, Az. 3 U 108/15; LG Nürnberg-Fürth, Endurteil v. 25.02.2016 – 6 O 6071/15). Diese Entscheidungen betreffen insbesondere Sparkassen, ING DiBa, Landesbanken, vereinzelt auch Volksbanken und die DSL-Bank.

 

Es bestehen also Erfolgsaussichten für Verbraucher, diese Verträge zu widerrufen.

Mit einem Widerruf können gegebenenfalls auch Vorfälligkeitsentschädigungen (Vorfälligkeitsentgelte) vermieden oder sogar zurückverlangt werden.

 

Ihr Ansprechpartner ist Herr Rechtsanwalt Karsten Herfort.

 

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